Fußzentrum Köln-Bonn
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Schmerzen in der Ferse

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... besser umfassend diagnostizieren als vorschnell operieren!

Schmerzen in der Ferse

Fersenschmerzen können vielfältige Ursachen haben und auf unterschiedlichen Krankheitsbildern beruhen.
Eines der häufigsten Krankheitsbilder ist der sogenannte Fersensporn.
Dabei werden die Schmerzen ursächlich fälschlicherweise einem sogenannten Fersensporn zugeordnet.
Tatsächlich handelt es sich jedoch in den allermeisten Fällen um eine überlastungsbedingte Reizung der flächigen Sehnenplatte der Fußsohle (Plantarfaszie).
Häufige Auslöser sind fußbelastender Sport, allem voran joggen, aber auch vorwiegend stehende Berufe.
Auch durch Schwäche und Absinken des Fußgewölbes (Senk- und Plattfuß) kann es an der Verankerung der Sehnenplatte am Fersenbein zu schmerzhaften Entzündungen kommen.
Über 90% der Beschwerden lassen sich nichtoperativ erfolgreich behandeln.
Eine der erfolgreichsten Behandlungsmethoden ist eine Stoßwellentherapie.
Ebenfalls gute Erfolge werden mit der Injektion von körpereigenem Blutplasma (ACP = Autologes Conditioniertes Plasma) erzielt.
Als flankierende Maßnahmen werden unter anderem Weichbettungseinlagen, exzentrische Dehnübungen und durchblutungsanregende Behandlungen mit Igelball/ Faszienrolle eingesetzt.
Durch eine besondere Formvariante des Fersenbeinknochens mit hinterer Höckerbildung (Haglund Ferse) kann es im Ansatzbereich der Achillessehne zu einer Reizung und Schleimbeutelentzündung kommen.
Wenn diese Schmerzen durch nichtoperative Maßnahmen nicht ausreichend verbessert werden können ist eine Entfernung des knöchernen Auswuchses an der Ferse und des entzündeten Schleimbeutels sinnvoll.
Manchmal ist hierbei eine teilweise Ablösung und Neueinpflanzung der Achillessehne erforderlich.