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Morton-Metatarsalgie

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Morton-Metatarsalgie

Zwischen der 3. und 4. Zehe, manchmal auch zwischen der 2. und 3. Zehe, kann es zu unangenehmen Reizungen oder sogar zur Ausbildung eines schmerzhaften gutartigen Nervenknotens (Neurom) kommen.
Häufig treten die Beschwerden beim Gehen und Stehen, manchmal auch in Ruhe auf.
Oft strahlen die Schmerzen in 2 benachbarte Zehen aus.
Die Ursache der Erkrankung ist weltweit ungeklärt.
Sie wird häufiger bei Menschen, die ihre Füße stark belasten (stehender Beruf, fußbelastender Sport) beobachtet.
Konservative Behandlungsmöglichkeiten bestehen, neben pragmatischen Maßnahmen wie weichsohligem Schuhwerk und Weichbettungseinlagen, vor allem in einer sogenannten fokussierten extrakorporalen Stoßwellentherapie.
Mit dieser ungefährlichen und unblutigen Behandlungsmethode (nur Schwangere und Menschen mit der sogenannten Bluterkrankheit dürfen nicht behandelt werden) kann die Erkrankung in bis zu über 90 % der Fälle ohne Operation, Spritzen, etc. beseitigt werden.
Injektionen beseitigen die Erkrankung meist nicht.
Auch mit äußeren Anwendungen wie Bädern, Salben, Gymnastik, etc. kann die Erkrankung nicht geheilt werden.
Die chirurgische Behandlung besteht in der Freilegung des Nerven und Entfernung des Nervenknotens, beziehungsweise des knotentragenden Nervenabschnittes.
Damit ist in der Regel eine dauerhafte Gefühlsminderung im Versorgungsgebiet des betroffenen sensiblen Zehennerven verbunden.