Fußzentrum Köln-Bonn
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Hammer- und Klauenzehen

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... besser umfassend diagnostizieren als vorschnell operieren!

Hammer- und Klauenzehen

Es handelt sich um eine Fehlstellung einer oder mehrerer Zehen mit einer zunehmenden Überstreckung im Grundgelenk und Überbeugung im Mittel- und Endgelenk der betroffenen Zehen. Beuge- und Strecksehnen verkürzen sich und die Zehen werden zunehmend unbeweglich und steifen mit der Zeit ein.
Durch zunehmenden Druck der Zehenknochen unter der Haut und durch Druck und Reibung im Schuh kommt es zur Ausbildung von schmerzhaften Hornschwielen und zeitweilig entzündeten Schleimbeuteln über den betroffenen Gelenken.
Hammerzehen sind oft mit einer Ballenzehfehlstellung (Hallux valgus) vergesellschaftet.
Konservative Behandlungsmöglichkeiten bestehen in ausreichend weitem und weichem Schuhwerk und der Anwendung handelsüblicher Zehenpolster.
Einlagen sind unwirksam, da sie nicht zur Begradigung der Zehen führen.
In der Regel sind sie durch den platzraubenden Effekt im Schuh sogar eher ungünstig.
Bei der operativen Behandlung wird die Stellung der jeweiligen Zehe korrigiert.
Wir führen dies in nahezu allen Fällen in Schlüssellochtechnik ohne die Einbringung von fixierenden Implantaten (Drähten, Schrauben, Platten, etc.) durch.
In einigen Fällen erfolgt eine operative Versteifung des Mittel- oder Endgelenkes der betroffenen Zehe.
Hierbei wird die Stellung ca. 6 Wochen durch einen Metallstift in der Zehe stabilisiert, der nachfolgend schmerzfrei wieder entfernt wird.
Sowohl bei der modernen und von uns favorisierten Schlüssellochtechnik, als auch mit den klassischen Verfahren der Zehengelenksversteifung, können mehrere Zehen eines Fußes in einer Operation korrigiert werden.
Nach Ausheilung ist normales Gehen, Sport und Tragen jedweden Schuhwerkes wieder möglich.