Fußzentrum Köln-Bonn
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Nachbehandlung nach Operation

Das Expertenzentrum

... besser umfassend diagnostizieren als vorschnell operieren!

Nachbehandlung nach Operation

Bewegungsübungen Großzehengrundgelenk

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

sie wurden am Hallux valgus operiert und möchten ein möglichst optimales Ergebnis erzielen.
Hierzu ist es sehr wichtig, die Beweglichkeit des Großzehengrundgelenkes zu erhalten, OHNE die Heilung des Knochens negativ zu beeinträchtigen.
Folgende Übung sollen sie mehrmals täglich selbständig durchführen.
Sie können sich auch zusätzlich ein Video auf der Homepage des Fußzentrums ansehen.

Sie fixieren mit der einen Hand das Köpfchen des Großzehengrundgelenkes und umfassen mit der anderen Hand den Großzeh bis zur Basis, so dass sich die Zeigefinger und Daumen der beiden Hände berühren.

Dann bewegen sie langsam den Zeh im Großzehengrundgelenk nach unten und oben, was durchaus auch etwas schmerzen darf, ähnlich wie bei Dehnübungen der Muskulatur.

Wenn sie nur im schmerzfreien Bereich üben, wird der Zeh nicht mehr die freie Beweglichkeit erlangen, zu brüske Manöver können zu Problemen in der Knochen- und Wundheilung führen, die „goldene Mitte“ ist richtig. Im Laufe der Wochen steigern sie somit allmählich die Beweglichkeit des Großzehengrundgelenkes.

Ihr Fußzentrum Köln

Tapetechnik Akin-osteotomie
Tapestreifen

Einen ca. 12 cm langen Tapestreifen (1,5 cm Breite) mittig mit einem kleinen Stück Kompresse bekleben.

Das Kompressenstück am ENDGLIED der Großzehe außen anlegen.

Den Großzeh nach innen unten überkreuzt tapen.

Zweiten Tapestreifen etwas weiter zur Zehenspitze gleichsinnig kleben.

Tapetechnik DMMO (Mittelfuß-OP)

3 Kompressen werden auf ca. 2 cm Breite längs gefaltet und zwischen den Zehen am Innenrand des Fußes überkreuzend gelegt.

Der Mittelfuß wird mit Peha-Haft-Binde einige male locker umwickelt, um die Kompressen zu fixieren.

Ein ca. 20 cm langer Tapestreifen wird vom Zwischenzehenraum 2/3 Richtung Innenrand des Fußes überkreuzend geklebt, damit der Zeh und damit auch das Mittelfußköpfchen 2 nach innen gezogen werden

Seitliche Ansicht.

In gleicher Weise werden die Zehen 3 und 4 fixiert.

Seitliche Ansicht.

Zur Sicherung wir ein breiterer Tapestreifen um die inneren 2/3 des Mittelfußes geklebt, der Fußaußenrand bleibt zur Vermeidung einer Abschnürung frei.

Seitliche Ansicht.

Tapetechnik Hammerzehenkorrektur

Benötigt werden zwei ca. 12 cm lange Tapestreifen (1,5 cm Breite), die zu einem Drittel längs gespalten sind.

Die beiden Zügel des gespaltenen Anteils werden von der Fußsohle aus um das GRUNDGLIED zum Fußrücken geklebt.

Der Zeh wird im Grundgelenk etwas nach unten gebeugt und das Tape an der Fußsohle fixiert.

Der Zeh steht nun etwas im Grundgelenk nach unten.

Das Endglied wird mit den beiden Zügeln an der Zehenspitze innen und außen beklebt, so dass der Nagel teilweise frei bleibt.

Der Zeh wird im Mittel- und Endgelenk überstreckt, das Grundgelenk bleibt in gebeugter Position.

Das Ende des Tapes wird auf dem Fußrücken fixiert.

Am Ende ist der Zeh im Grundgelenk in leichter Beugung und im Mittel- und Endgelenk in Streckung fixiert.

Tapetechnik Kleinzehenkorrektur

Kompresse um Kleinzehe legen.

2-3 mal mit Peha-Haft-Binde um Mittelfuß wickeln.

Tapestreifen (1,5 cm Breite) um Vorfuß auf Höhe des Kleinzehenballens anlegen, damit das Mittelfußköpfchen 5 innen bleibt.
Keine Einschnürung verursachen, ggf. den inneren Fußrand frei lassen.

Kleinzeh mit zweitem Tapestreifen überkreuzt nach außen kleben.